Projekt zur Auseinandersetzung mit 80 Jahren Kriegsende und Holocaust
Die Lea-Fleischmann-Stiftung hat mit dem Projekt „Judentum live erleben“ eine überzeugende Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart geschaffen. In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds, Erasmus und einer tschechischen Gruppe einer Berufsschule aus Beroun sowie der Fachoberschule Klasse 12 der BBS1 Goslar — Am Stadtgarten wurde jüdisches Leben heute greifbar gemacht. Besonderer Wert lag auf der Verbindung von historischen Inhalten mit aktuellen Fragestellungen rund um Rituale und das lebendige jüdische Leben.
Die zwei Referenten, Herr Arie Rosen und Herr Ben Yehuda, führten die Teilnehmenden in einer zweistündigen Online-Veranstaltung, die am 16. Dezember 2025 stattfand, souverän durch die Themen. Die Durchführung in zwei Sprachen (Englisch und Deutsch) machte das Angebot inklusiv und gut zugänglich für unterschiedliche Lernkontexte und Sprachkompetenzen. Stärken der Aktion: Klarer Fokus auf die Gegenwart jüdischen Lebens neben der historischen Aufarbeitung. Interkulturelle Kooperationen und internationale Beteiligung durch Erasmus sowie deutsch-tschechische Partnerschaften. Anschauliche Vermittlung von Ritualen und relevanten Debatten im jüdischen Alltag. Professionelle Moderation durch zwei erfahrene Referenten.
Zugängliche Formate durch Videokonferenz und die zweisprachige Durchführung, wodurch Barrieren reduziert wurden. Die Aktion erfüllt die Stiftungsideale, Bildung, Erinnerung und kulturellen Dialog zu fördern, auf vorbildliche Weise. Sie verbindet historisches Lernen mit gegenwärtiger Relevanz, stärkt interkulturelle Zusammenarbeit und macht jüdisches Leben heute sichtbar.


